Deutsche Bahn
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Meldung, 12. Februar 2018

Normgerechte Prüfung der Notbremsüberbrückung

Verkauf-, Vermietung, Kalibrierung und Reparatur der Prüfgeräte

(Minden, 12. Februar 2018) An schlecht zugänglichen Stellen wie in Tunnel oder auf einer Brücke ist es erforderlich, dass ein Zug trotz angeforderter Fahrgastnotbremsung weiterfährt, damit an einer besseren Stelle leichter Hilfe geleistet werden kann.

Der Infrastrukturbetreiber kennzeichnet solche Streckenbereiche besonders als sog. Notbremsüberbrückungsabschnitte. Damit dürfen dort nur Schienenfahrzeuge eingesetzt werden, die über eine zugelassene Notbremsüberbrückung (NBÜ) mit ep-Bremse verfügen.

Im Rahmen der Fahrzeuginstandhaltung wird die NBÜ und die ep-Bremse regelmäßig auf Funktionsfähigkeit geprüft. Die DB Systemtechnik stellt für die vorgeschriebenen Werkstattprüfungen der NBÜ das notwendige Wissen und die Technik bereit.

Die Bremsspezialisten der DB Systemtechnik bieten Ihnen für die Notbremsüberbrückung

  1. die Beratung zur regelkonformen Wartung und Instandhaltung dieser Fahrzeugen
  2. ein standardisiertes und von EBA-Gutachtern anerkanntes NBÜ-Prüfverfahren
  3. den Verkauf und die Vermietung der Prüfgeräte
  4. die Kalibrierung und ggf. die . Reparatur der NBÜ-Prüfgeräte
  5. den normkonformen Umbau von Prüfgeräten

 

Die bereits am Markt etablierten Prüfgeräte der DB Systemtechnik PgL04 für Lokomotiven und PgW 300-1 für Reisezugwagen zählen zu den zuverlässigsten und schnellsten Fehlerdiagnoseanlagen im Eisenbahnsektor. Mit diesen Geräten und fahrzeugübergreifenden Prüfplänen können der NBÜ-Prüfaufwand und damit die Standzeiten deutlich gesenkt werden. Auch weitere Messtechnik ist somit nicht mehr notwendig.