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Messen Fahrzeug

Aerodynamik

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Die Messaufträge der Abteilung "Messungen Aerodynamik" sind so vielfältig wie die aerodynamischen Fragestellungen des Bahnbetriebes. Daher stellt jede Messung neue Anforderungen, die wir mit unseren hoch flexiblen Messdatenerfassungssystemen zu erfüllen haben.

Bei Messungen "auf freier Strecke" sind die Umgebungsbedingungen dabei weit rauer als im Labor: elektromagnetische Einstrahlung z.B. von GSM Antennen, Erschütterungen, Stöße, Schmutz, Stromversorgungsengpässe, Wind & Wetter oder minimaler Einbauraum für Sensoren werden dank langjähriger Erfahrung sicher gemeistert.

Die Untersuchungsziele aerodynamischer Messungen sind:

  • Aerodynamische Fahrzeugeigenschaften nachweisen
  • Daten zur Tunnelaerodynamik z.B. Sonic Boom
  • Prüfungen zur Sicherheit von Personen am Bahnsteig und Sicherheit von Gleisarbeitern an der Strecke
  • Bestimmung von Lasten auf gleisnahe Infrastruktur für Standsicherheitsnachweise
  • Ursachenermittlung bei Schäden

Einige Messaufgaben als Beispiele unseres Aufgabenfeldes:

  • Ortsfeste Luftdruck- und Strömungsmessungen in langen Tunneln, oft zeitsynchron mit mehreren Messstellen über viele Kilometer Entfernung
  • Aerodynamische Messungen im fahrenden Zug, z.B. die Fahrzeugumströmung eines ICE 3 bei 300 km/h, Lasten bei Zugbegegnungen im Tunnel oder der Einfluss von Starkwind auf den Zug
  • Windkanalversuche mit Zugmodellen im Maßstab 1:7 bis 1:15
  • Aerodynamische Lasten durch die Zugvorbeifahrt, die auf Personen am Bahnsteig oder gleisnahe Objekte (Antennen, Schallschutzwände, Tunneltüren) einwirken
  • Messung von Auslenkungen, Verschiebungen, Verformungen von Bauteilen der Eisenbahn-Infrastruktur und die Prüfung der Standsicherheit von Kofferkulis

Die Abteilung "Messungen Aerodynamik" ist als neutrales und unabhängiges Prüflaboratorium für Messverfahren der Eisenbahnaerodynamik nach DIN EN 17025 akkreditiert und nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert. Zu unseren Leistungen gehören Prüfungen zur Fahrzeug Aerodynamik gemäß den Technischen Spezifikationen für Interoperabilität (TSI HS RST 2008) zu den Punkten 4.2.6.2.1 Gleisarbeiter, 4.2.6.2.2 Bahnsteig, 4.2.6.2.3 Druckbelastungen, 4.2.6.4 Druckschwankungen im Tunnel und Windkanalversuche zu 4.2.6.3 Seitenwind sowie TSI HS RST 2002 Punkt 4.2.1.3 Druckwelleneffekte.

Letzte Aktualisierung: 11.04.2011

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Verschiedene Zugmodelle im Windkanal

Ansprechpartner zum Thema

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Deutsche Bahn AG

Systemverbund Bahn

Nicolas Meunier

Völckerstraße 5

80939 München

Deutschland

Tel.:  +49 89 1308-7617
Fax:  +49 89 1308-7311


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