Deutsche Bahn
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Rhätische Bahn installiert Radsatzdiagnosesystem

DB Systemtechnik Generalunternehmer für die Rhätische Bahn für Radsatzdiagnosesysteme • Dr. Renato Fasciati: „Neue Technik bedeutet Qualitätssteigerung für unsere Kunden.“

Chur/Minden, 11.10. 2018) Die Rhätische Bahn (RhB) und die DB Systemtechnik haben auf der InnoTrans 2018 einen Vertrag über ein Gesamtpaket für ein Radsatzdiagnosesystem geschlossen. Damit beauftragen die Schweizer den Ingenieurdienstleister als Generalunternehmer ein Radsatzdiagnosesystem zu fertigen, zu installieren und in Betrieb zu nehmen. Die praxiserprobte Anlage liefert Analysen zur Radgeometrie.

•Detektionsanlagen zur Erkennung von unrunden Rädern (DafuR)

Die von der DB Systemtechnik und den Unternehmen Talgo und Progress Rail entwickelte Anlage besteht aus einer Detektionsanlage für unrunde Räder (DafuR), einer Radprofilmesseinrichtung sowie einer Heißläuferortungsanlage. Sie wird ohne Gleisbaumaßnahmen in die bestehende Infrastruktur eingebaut. Damit hat die Installation nur ganz geringe Auswirkungen auf den laufenden Zugbetrieb der RhB. Das Messsystem eignet sich besonders für die niedrigen wie auch hohen Zuggeschwindigkeiten der Schweizer.

Dr. Renato Fasciati, Direktor Rhätische Bahn: „Die neue Technik bedeutet für unsere Instandhaltung und damit für unsere Kunden eine weitere Qualitätssteigerung. Mit dem neuen Diagnosesystem können wir künftig Fehler an unseren Fahrzeugen frühzeitig erkennen und rechtzeitig beheben - also bevor es zur einer Einschränkung für unsere Kunden im Personen- und Güterverkehr kommt.“

Christoph Kirschinger, Geschäftsführer Vertrieb DB Systemtechnik: „Es freut uns sehr, dass wir die Rhätische Bahn mit unserer erprobten Diagnosetechnik überzeugen konnten. Jetzt starten wir mit aller Kraft die Fertigung, damit unser Kunde so schnell als möglich von der neuen Anlage profitiert.

Das Radsatzdiagnosesystem für die RhB wird im Streckennetz der RhB an zwei besonders hochfrequentierten Gleisabschnitten eingesetzt: zwischen Landquart und Küblis sowie zwischen Landquart und Chur. Die Investition beträgt 2.1 Millionen Schweizer Franken.